»Unsere Wohnung wird mobiler denn je: Massenmiethaus, Sleeping-car, Wohnjacht und Transatlantique untergraben den Lokalbegriff der „Heimat“. […] Wir werden Weltbürger.«

In Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Museum Weimar widmeten sich in der Spielzeit 2020/2021 drei junge Menschen dem Text »die neue welt« von Hannes Meyer, dem zweiten Direktor des Bauhaus, und stellten sich die Fragen: Werden wir Weltbürger:innen? Oder: Sind wir schon Weltbürger:innen geworden? Was heißt das überhaupt, Weltbürger:in? Was bedeutet dieser Begriff für unsere Zukunft?

Unter Pandemiebedingungen erkundeten sie analog wie digital museale und theatrale Räume, die Gedankenwelt Meyers, ihre eigenen und zukünftigen Welten zwischen Technologie und Kunst, Mobilität und Globalisierung. Sie stellten den Menschen des 21. Jahrhunderts auf den Prüfstand und befragten mit künstlerischen Methoden das wechselseitige Verhältnis von Individuum und Institution.

In digitalen Proben und Arbeitstreffen entstand eine kommentierte Textedition des historischen Textes von Hannes Meyer und individuelle künstlerische Videokommentare, die mit Hilfe der künstlerischen Strategien der Performance Art neue Perspektiven auf Meyer, das Museum und die Zukunft richten.

Die Ergebnisse des theatralen Rechercheprojekts werden, sobald wieder möglich, analog im Ausstellungsraum Hannes Meyer im Bauhaus-Museum zu sehen bzw. mitzunehmen sein. Bis dahin temporär zu erleben auf ➝ unserer Vimeo-Seite oder ➝ der Website der Klassik Stiftung Weimar.

in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Museum Weimar
im Rahmen des Programms Bauhaus-Agenten