„Ich fühle, was ich muss, weil ich fühle, was ich kann“, schrieb einst eine junge Romantikerin: Caroline Schlegel-Schelling. Sie war Revolutionärin. Närrin. Künstlerin. Sekretärin. Mutter. Muse. Feministin?

In »Romeo an Julia« befinden wir uns irgendwo zwischen der Zeit von Shakespeare, der Jenaer Frühromantik und dem Jetzt. Wir sind umgeben von der widersprüchlichen Biografie einer scharfsinnigen Schriftstellerin, dutzenden Briefen, einer Horde Fragen an das Leben und wilden Fragmenten einer unsterblichen Liebesgeschichte, bei der uns die Liebenden selbst eigentlich wenig interessieren. Und doch eröffnet sich eine Bühne der Leidenschaft und Tragik, der Entscheidungen und Entschiedenheit, der Klarheit und des Verschwimmens – alles Elemente einer jeden Frauenbiografie?

Anknüpfend an Carolines Leben ergründeten die Spielerinnen über mehrere Monate poetisch, performativ, theatral und tänzerisch ihre ganz individuellen Positionen

Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung das 3G-Modell Anwendung findet. Weitere Information dazu: https://www.stellwerk-weimar.de/karten/