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Lumina || Performance-Workshop

Performative Rituale des Sichtbaren und Un-sichtbaren

Premiere: 22.06.2018

Regie: Enok Ripley

Spielstätte: stellwerk Weimar

Mit Lumina wollen wir performative Aktionen und Bilder entwickeln, die das ‚wahre Selbst‘, unsere biografische und kollektive Identität, in uns und dem Gegenüber entdecken und künstlerisch erforschen. Diesem nähern wir uns über rituell codierte und verschlüsselte Sprachen, über Phänomene des Unterbewussten, über unsere Körpererinnerung und bisher nicht betretene Räume.
Wie können wir die gegenwärtige Realität untergraben, sie überleben, in ihr gedeihen? Wie können wir in ihr zusammen etwas Neues schaffen? Wie schaffen wir es uns als Autor*innen unseres eigenen Handelns in Raum und Zeit wahrzunehmen? Und wie schaffen wir es unsere Vorstellungen von Utopie und Ideal mit anderen zu teilen oder geheim gehalten zu halten, zu verstecken oder sichtbar zu machen?
Lumina richtet sich an Künstler*innen und Nicht-Künstler*innen, an Pädagog*innen, Lehrer*innen und alle die sich mit Ideen und Bildsprache Performativer Kunst bereichern wollen und nach neuen Wegen und Perspektiven suchen. Im Besonderen adressiert dieser Workshop die trans-, queer- und LGBTQI Community.

Arbeitszeiten:
Freitag 22.06. / 14.00Uhr – 19.00Uhr
Samstag 23.06. / 11.00Uhr – 16.00Uhr

Ort:
Stellwerk Weimar

Teilnehmergebühr:
Mitglieder des Stellwerk Weimar: 30€
Nichtmitglieder des Stellwerk Weimar: 60€

Anmeldungen unter: perform.thueringen@gmail.com oder kontakt@stellwerk-weimar.de

Weitere Infos unter:
Webseite: http://performance-thueringen.de
Facebook: https://www.facebook.com/groups/1493057251022881/?ref=br_rs

Enok Ripley
Performance Künstler aus Kanada (Montreal)
„Durch meine Performances und Rituale versuche ich die Dissonanz von Körperbildern zu ihrer Umgebung in der Gesellschaft, zu erforschen. Dies sind Körper, die sich mit Ungerechtigkeiten auseinandersetzen und sich normativen Grenzen widersetzen. Wiederkehrende Themen in meinen Arbeiten sind Körperrituale, religiöse Ikonographie und Objekte die oft übersehen, vergessen, unterworfen oder zurückgewiesen sind.“