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Die Leiden des jungen Werther

Ein Monolog nach Johann Wolfgang von Goethe gespielt von Mark Pohl

Premiere: 29.01.2011

Regie: Alexander Flache

Bühnenbild: Alexander Flache

Spielstätte: stellwerk Weimar

von Johann Wolfgang von Goethe
Inszenierung/Bühne/Kostüm:  Alexander Flache
mit Mark Pohl als Werther

Der junge Werther verliebt sich in die schon Albert versprochene Lotte. Die Folgen dieser sich entwickelnden Dreiecksbeziehung enden dramatisch…
Es ist das Büchlein des Sturm und Drang, welches Goethe 1774 mit einem Schlag in Europa berühmt machte. Werther, der Rebell, Freigeist und Störer des Ehefriedens löste eine Kontroverse aus und war ein Medienskandal des 18. Jahrhunderts.

„Wie froh bin ich, daß ich weg bin! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! Ich weiß, du verzeihst mir’s. Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen?“ (Werther)

Werther in Weimar:
Mit kühlem Kopf versucht der uns Fremde in die ihm fremde Welt eines naiven und sentimentalischen Egomanen einzutauchen. Und wird hineingezogen. Wir erleben, wie sich jemand eine Figur aneignet, indes sich diese seiner bemächtigt. Aus dem kaltschnäuzigen Halbstarken wird ein fiebriger Heißsporn. Aus Hamlet wird Romeo. Das Leitmotiv für seine Inszenierung fand Alexander Flache im „Werther“ selbst: „ich bin erstaunt, wie ich so wissentlich in das alles Schritt vor Schritt hineingegangen bin.“ Wir erleben einen Monolog für einen sehr guten Schauspieler. Mark Pohl empfiehlt sich mit aller Verspieltheit und Emphase als Protagonist, der einen Abend zu tragen weiß, als sei es die leichteste Übung.
TLZ 02.02.11 Michael Helbig

Mark Pohl wurde in Rheinland-Pfalz geboren und absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Von 2002 bis 2004 war er Mitglied des Schauspielstudios des DNT Weimar, wo er später auch gastierte. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. an das Theater im Palais Berlin, an das Theater Naumburg, an das badische Staatstheater Karlsruhe, an das Theater Rudolstadt und an das Schauspielhaus Leipzig. Zudem ist er in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Weitere Infos unter: www.mark-pohl.de