Satzung

  1. Name und Sitz des Vereins
    Der Verein führt den Namen „stellwerk weimar “ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e. V.“. Er hat seinen Sitz in Weimar.
  2. Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  3. Vereinszweck
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.Der Verein bezweckt insbesondere

    • die Initiierung und Ausführung von Kulturprojekten für Kinder und Jugendliche
    • die Förderung der kulturpädagogischen Auseinandersetzung mit der Alltagswelt und mit historischen Prozessen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
    • die Förderung von Kreativität, sozialer Integration, politischer Bildung und beruflicher Orientierung von Jugendlichen durch die Förderung und Initiierung von kultur- und theaterpädagogischen Aktionen
    • die Förderung der Kooperation und der Kulturverständigung in einem wachsenden Europa und einer von Globalisierung geprägten Zeitepoche
    • die Förderung von mildtätigen Zwecken.

    Im Einzelnen verwirklicht der Verein seine Ziele durch:

    • die Organisation von Theaterworkshops und Theaterfestivals
    • die Erarbeitung neuer Konzepte und Initiierungen
    • die Erarbeitung von Theaterproduktionen und gezielten Programmen
    • die Kooperation mit Partnern und Organisationen, die den Zielen des Vereins entsprechen
    • die Entwicklung und Umsetzung von Bildungsangeboten.
    • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.
    1. Mitgliedschaft

    (1) Mitglied kann grundsätzlich jede Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat. Die Übertragung des Stimmrechts durch den Erziehungsberechtigten auf ein minderjähriges Mitglied ist in schriftlicher Form zulässig. Über einen Aufnahmeantrag, der schriftlich einzureichen ist, entscheidet die Mitgliederversammlung. Bei einer Ablehnung des Antrags müssen dem Antragsteller die Gründe hierfür mitgeteilt werden. Ein Antrag soll nur abgelehnt werden, wenn wesentliche Vereinsinteressen entgegenstehen. Die Mitgliedschaft kann jederzeit zum Quartalsschluss beendet werden. Hierzu ist eine schriftliche Erklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied ausreichend. Beim Ausscheiden von Mitgliedern wird der Verein von den übrigen Mitgliedern fortgesetzt.

    (2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln Vereins.

    1. Vorstand

    (1) Der Vorstand muss aus Vereinsmitgliedern bestehen.

    Der  Vorstand besteht aus:

    1. a) dem Vorsitzenden
    2. b) mindestens zwei stellvertretenden Vorsitzenden.

    (2) Sämtliche Vorstandsmitglieder üben ihre Ämter ohne Vergütung aus.

    (3) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Verein aus, so erlischt automatisch dessen Organstellung.

    (4) Der Vorstand wird in der ordentlichen Mitgliederversammlung entlastet.


    6. Geschäftsbereich, Wahl und Vertretungsberechtigung des Vorstandes

    (1) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertreten.
    (2) Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Vereinsjahren gewählt, verbleibt jedoch bis zur Neuwahl in einer ordentlichen oder außerordentlichen MV im Amt. Der Vorstand kann einen hauptamtlichen Geschäftsführer für den Verein nach den Bestimmungen des HGB bestellen.

    1. Beitrag und Haftung der Mitglieder

    Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Die Mitglieder haften bei Rechtsgeschäften, die der Vorstand für den Verein tätigt, nur mit dem Vereinsvermögen.

    1. Ausschluss

    Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

    1. Mitgliederversammlung

    Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Sie wird vom Vereinsvorsitzenden oder einem beauftragten Stellvertreter geleitet.

    Die Mitgliederversammlung wird durch schriftliche oder elektronische Einladung der Mitglieder einberufen. Die Einberufung muss mindestens 20 Tage vor dem Termin der Versammlung die Mitglieder erreichen. In der Ladung sind Ort und Tagesordnungspunkte anzugeben. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind dem Vorstand mindestens 15 Tage vor Versammlungstermin einzureichen.

    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert, oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Die Bestimmungen über die Ladung zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung gelten entsprechend.

    Die Mitgliederversammlung ist mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Die Beschlussfassung in der Versammlung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Für einen Beschluss über die Auflösung des Vereins, die Zweckänderung, eine Satzungsänderung und die Entlastung des Vorstands ist jeweils eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

    Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung unterliegen:

    • der Jahresbericht des Vorstandes
    • die Genehmigung des Jahresabschlusses
    • die Entlastung des Vorstandes
    • die Wahl des Rechnungsprüfers
    • die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
    • die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.
    1. Formvorschrift

    Alle Beschlüsse des Vereins sind schriftlich abzufassen und vom Protokollführer und einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben. Die Schriftstücke werden beim Protokollführer hinterlegt. Die Mitglieder erhalten auf ihr Verlangen die entsprechenden Ausfertigungen.

    Sollte(n) eine (oder mehrere) Bestimmung(en) dieser Satzung gegen einschlägige gesetzliche Vorschriften verstoßen, so gelten insoweit die gesetzlichen Bestimmungen. Die übrigen Bestimmungen dieser Satzung werden davon nicht berührt.

    1. Auflösung

    Die Auflösung kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Nach der Auflösung des Vereins findet die Auseinandersetzung nach den Liquiditätsvorschriften für rechtsfähige Vereine statt.

    Das nach Beendigung der Liquidation oder bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll das vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Weimar mit der Auflage, die Mittel ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Trägern der Amateurtheaterarbeit zukommen zu lassen. Vor Durchführung ist das Finanzamt hiezu zu hören.

    Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

    Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 30.09.1999 errichtet und am 20.04.2005, 15.02.2012 und 28.05.2015 geändert.

     

    Weimar, den 28.05.2015