Etüde 17Plus




In der Etüde werden die Kinder und Jugendlichen spielerisch an die Theaterarbeit herangeführt. Sie können sich und ihre Fähigkeiten ausprobieren und diese erweitern. Die Arbeitsgruppen sind altersspezifisch unterteilt und professionell angeleitet.

Spielen stellt für uns eine Arbeitsform dar und bedeutet in eine imaginäre Welt einzutauchen, ohne dabei völlig aus der Wirklichkeit auszusteigen. Das Theaterspiel lebt von dieser inneren Spannung zwischen Scheinwelt und Realität. Um eine spielerische Haltung anzunehmen, braucht es eine entspannte und freundliche Atmosphäre.

Die Etüde entfaltet sich konkret nach folgendem Ablaufmuster: Am Anfang der Übungszeiten finden verschiedene Kennenlern- und Aufwärmspiele statt. Diese Spiele und Übungen bauen auf Körperkontakt, auf ein vertrauensvolles Sich-führen-lassen und phantasievolles narratives Vorspiel.

Im weiteren Verlauf werden diverse Übungen, Improvisationen und Spiele eingesetzt, die dazu dienen, die Wahrnehmung zu schärfen oder zu erweitern, das Körperbewusstsein anzusprechen, Atmung und Sprache zu schulen und die Kommunikation, das Zusammenspiel sowie die Improvisationsfähigkeit zu fördern. Diese Wahrnehmungsübungen stammen zum Teil aus der Praxis der bildenden Kunst sowie aus Anleihen fernöstlicher Körperübungen, wie Yoga und Tai-Chi.

Abgerundet werden die Übungsstunden durch Reflektion, die den Kindern und Jugendlichen den Raum gibt, sich über das Erfahrene auszutauschen.

Leitung: Stefanie Heiner


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