POST IT - eine theatrale Recherche
Kommunikationscodes des Internets vs. Theater und die Suche nach Identität in virtuellen Welten, damit gehen elf Jugendliche in eine theatrale Recherche.
Das Spannungsfeld zwischen ICH und MICH - zwischen einem virtuell geschaffenen ICH und einem MICH, der Selbstwahrnehmung. Die Suche nach Bedeutung im Rauschen der ständigen
Informationsflut und der Drang, diese selbst zu bedienen. All das steht auf den Prüfstand und wird Untersuchungsgegenstand ihrer Theaterarbeit. Auf einem Catwalk-ähnlichen Raumabteil werden sie selbst zur Projektionsfläche ihrer Auseinandersetzung. Sie verschmelzen dabei Video, Licht, Ton- und Sprachcollagen zu einem kontrastierenden Spiel zwischen Individuum und Profilmaschinerie. Das Zusammenspiel zwischen vorgeblich zukünftigem und vermeidlich gegen-wärtigen Freundschaftsbildern und dem ICH wird zur Reibungsfläche und jede weitere Information schlägt gleich eines Wassertropfens auf die Köpfe der jungen Bühnenakteure.
es spielen:
Sophie Schwarz, Leah Faßbender, Christina Jahn, Jennifer Berolo, Nathalie Joppien, Sophie Weber, Natascha Zander, Hannah Wendt, Leon Obendorf und Sebastian Beck
Regie/Bühne/Video: Lucian Patermann
Musikalische Leitung: Andreas Möckel
Grafik: Frank Martin Dietrich
Lichtoperator: Florian Zorn
Videooperatorin: Florence von der Weth
technische Einrichtung: Matthias Neumann
das Regie-Team:
Andreas Möckel, geb. 1978
ist Sänger, Produzent und Lebenskünstler. Sein musikalisches Interesse erstreckt sich von Hip-Hop über Reggae und Soul bis Pop. Auch Hörspiel und Filmproduktionen gehören zu seinen Betätigungsfeldern. Er gehört zu den Mitgründern des Zughafens, einem Kreativnetzwerk in Erfurt um den Künstler Clueso. Als Co-Vokalist begleitete er Konzerte von Clueso deutschlandweit. Als Produzent und Künstler des Projekts -The Rythm Club- veröffentlichte er zwei Alben und zwei Sampler - CDs, welche deutschlandweit Beachtung fanden. (Das Tape 2002, Willkommen im Club, More than Loops, More than Loops 2). Seit 2007 arbeitet Andreas Möckel als Dozent von Workshops zum Thema Kreatives Schreiben im In- und Ausland, hauptsächlich für das Goethe-Institut. Hier war er weltweit als Sprach und Kulturbotschafter (Albanien, Bulgarien, Bosnien, Griechenland, Kroatien, Serbien, Rumänien, Chile, China, Bolivien, Mongolei, Russland, Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, Indonesien etc.) unterwegs. Seit 2010 ist er Student der Mediengestaltung/Medienkunst in Weimar.
Lucian Patermann, geb. 1985
ist Maler, Video- /Installationskünstler und Leiter von Projekten verschiedenster Medien (Radio, Film, Theater). Seine Arbeit bewegt sich dabei oft zwischen den Grenzbereichen seiner bevorzugten Medien und reicht von der Leitung eines temporären Experimentalfernsehkanals bis zum Bühnenbild. Im Aktionsfeld Theater konzentriert sich seine Tätigkeit auf die Betreuung von Projekten im Kontext zu (neuen) Medien. Das Regiedebüt hatte Lucian Patermann mit dem Stück Eiskind, 2009 im Stellwerk. Seine letzten Theaterstationen führten ihn nach Greiz (Greizer Theaterherbst), Memmingen (Landestheater Schwaben) und Berlin (Volksbühne). Seit 2008 studiert er Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar, 2010 wurde er dort mit dem Grafe-Kreativpreis ausgezeichnet. Seit 2011 ist Patermann Bauhaus-Stipendiat.
Das Spannungsfeld zwischen ICH und MICH - zwischen einem virtuell geschaffenen ICH und einem MICH, der Selbstwahrnehmung. Die Suche nach Bedeutung im Rauschen der ständigen
Informationsflut und der Drang, diese selbst zu bedienen. All das steht auf den Prüfstand und wird Untersuchungsgegenstand ihrer Theaterarbeit. Auf einem Catwalk-ähnlichen Raumabteil werden sie selbst zur Projektionsfläche ihrer Auseinandersetzung. Sie verschmelzen dabei Video, Licht, Ton- und Sprachcollagen zu einem kontrastierenden Spiel zwischen Individuum und Profilmaschinerie. Das Zusammenspiel zwischen vorgeblich zukünftigem und vermeidlich gegen-wärtigen Freundschaftsbildern und dem ICH wird zur Reibungsfläche und jede weitere Information schlägt gleich eines Wassertropfens auf die Köpfe der jungen Bühnenakteure.
es spielen:
Sophie Schwarz, Leah Faßbender, Christina Jahn, Jennifer Berolo, Nathalie Joppien, Sophie Weber, Natascha Zander, Hannah Wendt, Leon Obendorf und Sebastian Beck
Regie/Bühne/Video: Lucian Patermann
Musikalische Leitung: Andreas Möckel
Grafik: Frank Martin Dietrich
Lichtoperator: Florian Zorn
Videooperatorin: Florence von der Weth
technische Einrichtung: Matthias Neumann
das Regie-Team:
Andreas Möckel, geb. 1978
ist Sänger, Produzent und Lebenskünstler. Sein musikalisches Interesse erstreckt sich von Hip-Hop über Reggae und Soul bis Pop. Auch Hörspiel und Filmproduktionen gehören zu seinen Betätigungsfeldern. Er gehört zu den Mitgründern des Zughafens, einem Kreativnetzwerk in Erfurt um den Künstler Clueso. Als Co-Vokalist begleitete er Konzerte von Clueso deutschlandweit. Als Produzent und Künstler des Projekts -The Rythm Club- veröffentlichte er zwei Alben und zwei Sampler - CDs, welche deutschlandweit Beachtung fanden. (Das Tape 2002, Willkommen im Club, More than Loops, More than Loops 2). Seit 2007 arbeitet Andreas Möckel als Dozent von Workshops zum Thema Kreatives Schreiben im In- und Ausland, hauptsächlich für das Goethe-Institut. Hier war er weltweit als Sprach und Kulturbotschafter (Albanien, Bulgarien, Bosnien, Griechenland, Kroatien, Serbien, Rumänien, Chile, China, Bolivien, Mongolei, Russland, Kasachstan, Kirgisien, Usbekistan, Indonesien etc.) unterwegs. Seit 2010 ist er Student der Mediengestaltung/Medienkunst in Weimar.
Lucian Patermann, geb. 1985
ist Maler, Video- /Installationskünstler und Leiter von Projekten verschiedenster Medien (Radio, Film, Theater). Seine Arbeit bewegt sich dabei oft zwischen den Grenzbereichen seiner bevorzugten Medien und reicht von der Leitung eines temporären Experimentalfernsehkanals bis zum Bühnenbild. Im Aktionsfeld Theater konzentriert sich seine Tätigkeit auf die Betreuung von Projekten im Kontext zu (neuen) Medien. Das Regiedebüt hatte Lucian Patermann mit dem Stück Eiskind, 2009 im Stellwerk. Seine letzten Theaterstationen führten ihn nach Greiz (Greizer Theaterherbst), Memmingen (Landestheater Schwaben) und Berlin (Volksbühne). Seit 2008 studiert er Freie Kunst an der Bauhaus-Universität in Weimar, 2010 wurde er dort mit dem Grafe-Kreativpreis ausgezeichnet. Seit 2011 ist Patermann Bauhaus-Stipendiat.
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