Wie viel mensch....?
Gedanken und Briefe aus dem Jahr 1989 von Mathias Wienecke
Das Monolog-Stück »Wie viel mensch ...?«
behandelt Gedanken und Briefe eines Protagonisten, der im Jahr 1989 festhält, was ihn bewegt. Dabei spielen persönliche Schicksale und politische Ereignisse weltweit genau so eine Rolle, wie die ganz konkreten Ereignisse in seiner Heimatstadt Gotha, aber ohne dabei historischer Bericht zu werden.
Auch wenn man selbst keinen direkten Bezug zu Gotha hat, macht das Stück deutlich, wie manch einer, der sich mit der DDR schwer tat, im Herbst 89 träumte und von einem Land hoffte, in dem Mitbeteiligung und Freiheit gelebt werden kann.
mit Martin Bertram
Regie: C.W.Olafson
Klanggestaltung: Matthias Neumann
Teil A die Aufführung
Gespielt werden 11 Briefe im Zeitraum von April bis Dezember 1989 von der Ausreise der Schwester über das ferne Mitspüren des Paneuropäischen Picknicks, eine sozialistische Schuleinführung, weiterhin die Friedensgebete und Stasi-Überwachungen, die ersten großen Demonstrationen, das Entfalten neuer ethischer und politscher Zukunftsideen in den Bürgerkomitees, den Mauerfall bis hin zum Tag der vereitelten Stasiunterlagenvernichtung am 4. Dez. 1989. Dabei wird die Brücke zum Erleben des »anderen« Systems DDR mit sehr dichten und klaren emotionalen Haltungen zu den Ereignissen '89 geschlagen. »Wie viel mensch...?« beschreibt zudem die Chancen einer Zeit, in der Aufbruchsstimmung und absolutes Befreiungsgefühl die Köpfe der Menschen beflügelte, so dass sie endlich von ihrer eigenen Welt laut und gemeinsam träumen konnten.
Teil B das Nachgespräch mit Zeitzeugen
Zum Nachgespräch beantworten Zeitzeugen Fragen des Publikum. Dabei haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Wir laden zu den Gesprächen Zeitzeugen ein, die 1989 sehr aktiv in der Gestaltung der neuen politischen Bewegungen waren, die damals auf der Suche nach neue Wegen und Visionen waren. Die Anteilnahme des Publikums ist generell sehr groß. Je nach Altersgruppe gibt es unterschiedliche Frageebenen, sei es die Frage, wie ein System wie die DDR funktioniert hat, wie die Stasi arbeitete, wie Schule »geführt« wurde, wie die Art der Bedrohung und die Ängste in der 89er Zeit aussahen.
Das Monolog-Stück »Wie viel mensch ...?«
behandelt Gedanken und Briefe eines Protagonisten, der im Jahr 1989 festhält, was ihn bewegt. Dabei spielen persönliche Schicksale und politische Ereignisse weltweit genau so eine Rolle, wie die ganz konkreten Ereignisse in seiner Heimatstadt Gotha, aber ohne dabei historischer Bericht zu werden.
Auch wenn man selbst keinen direkten Bezug zu Gotha hat, macht das Stück deutlich, wie manch einer, der sich mit der DDR schwer tat, im Herbst 89 träumte und von einem Land hoffte, in dem Mitbeteiligung und Freiheit gelebt werden kann.
mit Martin Bertram
Regie: C.W.Olafson
Klanggestaltung: Matthias Neumann
Teil A die Aufführung
Gespielt werden 11 Briefe im Zeitraum von April bis Dezember 1989 von der Ausreise der Schwester über das ferne Mitspüren des Paneuropäischen Picknicks, eine sozialistische Schuleinführung, weiterhin die Friedensgebete und Stasi-Überwachungen, die ersten großen Demonstrationen, das Entfalten neuer ethischer und politscher Zukunftsideen in den Bürgerkomitees, den Mauerfall bis hin zum Tag der vereitelten Stasiunterlagenvernichtung am 4. Dez. 1989. Dabei wird die Brücke zum Erleben des »anderen« Systems DDR mit sehr dichten und klaren emotionalen Haltungen zu den Ereignissen '89 geschlagen. »Wie viel mensch...?« beschreibt zudem die Chancen einer Zeit, in der Aufbruchsstimmung und absolutes Befreiungsgefühl die Köpfe der Menschen beflügelte, so dass sie endlich von ihrer eigenen Welt laut und gemeinsam träumen konnten.
Teil B das Nachgespräch mit Zeitzeugen
Zum Nachgespräch beantworten Zeitzeugen Fragen des Publikum. Dabei haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Wir laden zu den Gesprächen Zeitzeugen ein, die 1989 sehr aktiv in der Gestaltung der neuen politischen Bewegungen waren, die damals auf der Suche nach neue Wegen und Visionen waren. Die Anteilnahme des Publikums ist generell sehr groß. Je nach Altersgruppe gibt es unterschiedliche Frageebenen, sei es die Frage, wie ein System wie die DDR funktioniert hat, wie die Stasi arbeitete, wie Schule »geführt« wurde, wie die Art der Bedrohung und die Ängste in der 89er Zeit aussahen.
Bildergalerie
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