HOPPLA

Eine Inszenierung für die Allerkleinsten ab 2 Jahren

Zwei Personen stehen sich gegenüber. Sie schauen sich an. Die Eine streckt den Arm nach oben. Die Andere macht es ihr nach. Dann sind alle Arme in der Luft – sie machen sich ganz lang. Wie lange können sie so bleiben? Sie schwanken und fallen zur Seite. Hoppla – gleich noch mal! Sich strecken sich soweit sie können, wie zwei Linien stehen so sie im Raum. Sie schauen sich an, lächeln und lassen die Arme fallen. Sie baumeln neben dem Körper und laden ein sie zu berühren. Sie geben ihnen Anschwung, bis sie wie zwei Propeller den Körper durch den Raum bewegen. Erst schnell und dann ganz, ganz langsam bis sie in Zeitlupe schweben und sanft auf dem Boden laden. Sie beginnen sich über ihn zu rollen, immer schneller und schneller und bleiben schließlich erschöpft liegen. Doch da entdecken sie etwas Neues, das sich bewegt werden will. Oder wird es eher die beiden bewegen…?

In dem Stück HOPPLA für die Allerkleinsten geht es um den Körper und seine Bewegungen in einem Raum. Bewege ich mich im Raum oder bewegt der Raum mich? Kann man zu Linien und Punkten werden und so durch den Raum gehen? Wie viel Mechanik steckt im eigenen Körper?

Mal langsam und bedächtig, mal in klaren Formen, mal durcheinander, bewegen sie sich mit Neugier durch den Raum. Nicht ganz zufällig erinnern sie sich dabei an Oskar Schlemmers Formensprache und spüren dieser nach, immer auf der Suche nach neuen Aufgaben, die ihnen der Raum bietet.

Auf dieser Suche entstehen Begegnungen, Bilder, kleine Geschichten und tänzerische Momente, die sich mit Lust immer weitertreiben lassen.

Regie: Esther Jurkiewicz
Bühne und Kostüm: Anne Ferber
Premiere: 12.03.2019