Mikropolis vom 28. bis 30.08. im stellwerk

Theater/Performance in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar

Nichts wird derzeit kontroverser diskutiert als die Frage nach unserem sozialen Zusammenhalt, nach geltenden Wertvorstellungen und einem Gesellschaftsmodell, das für alle tragfähig ist. Welche Meinung, welche Ideen und Visionen haben junge Menschen dazu? Wie wollen sie heute leben und was ist ihnen wichtig fur ihre zukünftige Gesellschaft? Das Theater- und Performancekollektiv theatrale subversion aus Dresden und das freie Jugendtheater stellwerk weimar haben acht junge Erwachsene zwischen 19 und 31 Jahren eingeladen, sich ausgehend von diesen Fragen auf Recherche zu begeben. Ihr Ziel: Der Entwurf einer alternativen Mikrogesellschaft. In Workshops, Diskussionsrunden und theatralen Erkundungen haben sich die Performer*innen mit Themenfeldern wie Arbeit, Liebe, Kunst, Philosophie und Kommunikation auseinandergesetzt und daraus ihre »Mikropolis« entwickelt. »Mikropolis« – das ist keine Gesellschaftstheorie, das ist lebendige Utopie: Die Zuschauer*innen betreten mehrere individuell gestaltete Räume, in denen sie auf die Performer*innen treffen und die sie gemeinsam durchwandern. Zwischen Theater, interaktiver Performance und Rauminstallation angesiedelt, können Meinungen ausgetauscht, Ideen diskutiert und konkrete Absprachen getroffen werden – ganz unabhängig von bestehenden Konventionen und vor allem auch für die Zeit nach dem Besuch von »Mikropolis«.

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Publikumsgespräch jeweils im Anschluss an die Vorstellung.

Dauer: ca. 2h 30min, keine Pause

Karten nur über das DNT erhältlich: 03643 755 334

Konzeption & Regie
Martin Zepter / theaterale subversion Dresden

Dramaturgie
Michael McCrae

Mit
Acht Performer*innen aus Weimar, Jena und Erfurt

Produktion
stellwerk weimar e.V. – junges Theater, Kunstfest Weimar

Förderung
Kulturstiftung des Freistaats Thüringen

Beitragsbild
Philip Hille