Anmeldung für neue Inszenierung ab sofort

TIERE ESSEN nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer

Neues Inszenierungsprojekt startet mit Intensivwoche in den Osterferien
Vorstellung der Konzeption/Infos und erstes Treffen am 16.03.2018 um 17:30 Uhr im stellwerk.
1. Auftaktprobe am 17.03.2018 von 11:00-14:00 Uhr im stellwerk.

*Probenplan*: 

  • Theatercamp in den Osterferien:
    Start und Impulsworkshopwoche in der Sommerakademie Böhlen:
    02. April – 06. April 2018, Kunstworkshops mit Übernachtung und Verpflegung (kostenfrei)
  • Proben im zweiwöchigen Rhythmus ab 02. Mai immer mittwochs von 18:30-21:30 Uhr
  • Intensivprobenwochenenden und -tage:
    21.04. – 22.04.2018
    12.05. – 13.05. 2018
    10.06. 2018
    17.06. 2018
    06.08.-10.08. 2018
  • Endproben 7 Tage & Premiere im September 2018

Es sind mindestens 10 bis 15 Vorstellung bis Juni 2019 angedacht und geplant.

Anmeldung und Fragen bei :
Kathrin Schremb
0 3643 490800
kontakt@stellwerk-weimar.de

Zur Inszenierung:

Ein deutscher Mensch isst im Jahr 1 Kilo Schaf und Ziege.
Ein deutscher Mensch isst im Jahr 9 Kilo Rind.
Ein deutscher Mensch isst im Jahr 12 Kilo Huhn.
Ein deutscher Mensch isst im Jahr 38 Kilo Schwein.
Ein deutscher Mensch isst im Jahr 60 Kilo Fleisch.
Ein deutscher Mensch isst im Jahr 1 Kilo Bio-Fleisch.
In Deutschland leben 83 Millionen Menschen.
5 Milliarden Kilo Fleisch.
Der Mensch ist Teil einer konsumorientierten Gesellschaft.
Der Mensch bevorzugt Schnelligkeit vor der Nachhaltigkeit.
Der Mensch setzt sich und seine Mitmenschen un/bewusst Gefahren aus, um an Aufwand zu sparen.

Mittels „agierter Bilder“ widmet sich die konzeptionelle Inszenierung „Tiere Essen“ dem Thema der *Massentierhaltung* und des Fleischkonsums. Was ist gutes Fleisch? Was ist schlechtes Fleisch? Müssen wir Tiere essen? Wenn ja, wie viele? Was sind *alternative Ernährungsmethoden* und ist nachhaltig gleich gesund? In einem stark *performativen Probenprozess* werden wir eine experimentelle dokumentarische Inszenierung erarbeiten die weder missioniert, noch abschrecken wird. Die „agierten Bilder“ sollen zum Diskurs führen und anregen, um in einer *gerechten, nachhaltigen und besseren Welt* leben zu können.

Regie: Matthias Pick / Co-Regie: Sophia-Charlotte Reiser / Produktionsleitung: Johanna Hannemann / Stage Design: Petra Linsel